May 31
Zu Pfingsten war es mal wieder soweit, das jährliche Schlechtwetter-Camping stand an ;) . Dieses mal fand dieses Ereignis in der Nähe von Passau statt. Auf der Fahrt zum Campingplatz konnten wir bereits Gewitterwolken in der Näheren Umgebung ausmachen, oder wie Franz es am nächsten Tag so schön sagte: "man muss eigentlich nur dahin fahren, wo es am dunkelsten ist" :) . Am Platz angekommen, hieß es schnell das Zelt aufbauen und das gerade noch eben fertig gewordene Grillfleisch zu verköstigen, bevor der Regen einsetzte. Da unser Zelt alles andere als dicht war, nahmen wir die Einladung von Margot (an die sie sich zwar am nächsten morgen nicht mehr erinnern konnte) wahr und zogen mit in ihrem Zelt ein.
Am Sonnabend hieß es nach dem Frühstück ersteinmal Nachschub der flüssig Nahrung und Abdeckplanen für undichte Zelte zu organisieren. Im Anschluss sollte dann eine kurze 2 km lange Wanderung an einem Bienenlehrpfad entlang zum mittaglichen Wirtshaus erfolgen. Auf Grund falscher Wanderanweisungen wurde aus diesen lockeren 2 km, wie fast immer, ein Todesmarsch in sängender Hitze oder auch eine Wutwanderung (Sandra's Worte). Die Strecke lässt sich etwa so beschreiben: übers Feld, Berg hoch, durch den Wald, bei gefundener Siedlung nachgefragt, zurück durch den Wald, dann links weg, Abhang hinunter, an kleinem Fluss entlang, übers Feld und dann sind wir da angekommen, wo Frank am Vortag schon mit dem Fahrrad war :). Zurück ging es dann für einige per Auto (Schummler!) und für die anderen an der Donau entlang, was sich als etwas kürzer herausstellte. Nun hieß es kurz Kräfte sammeln und dann flux an den nahegelegenen Badesee, wo man sich den Rest für seinen vollständigen Sonnenbrand holen konnte. Abends haben wir dann unser Wikinger-Spiel Kubb rausgeholt, was doch auf allgemeines Interesse gestoßen ist (bringen wir beim nächsten mal bestimmt wieder mit). Nachdem sich die angekündigte Gewitterfront wieder aufgelöst hatte, wurde sich nach dem Abendbrot noch um das Lagerfeuer versammelt und wie jeden Abend, gesungen, getrunken und manch einer nutze auch die vorhandene Wasserpfeife.
Am Sonntag ging es dann ins nahegelegen Passau. Dort wurde zuerst die Stadt vom Bergfried der ortsansässigen Festung in Augenschein genommen und anschließend das in der Burg enthaltene sehr schöne und umfangreiche Museum besucht. Vom Gewaltmarsch des Vortages abgeschreckt, trauten sich nur Karin (II), Antje und Frank zu Fuss in die Stadt, alle anderen bevorzugten dann doch die Autofahrt. Getroffen wurde sich am Dom, der mit einer der größten Orgeln der Welt und allerhand anderem Prunk bestückt ist. Danach ging es dann noch zu Fuss an den Zusammenfluss von Inn, Ilz und Donau. Nun hieß es noch schnell in Österreich tanken und zurück zum Campingplatz und Abendbrot/Kubben/Singen/Trinken.
Am nächsten Morgen hieß es dann Sachen packen. Somit können die diesjährigen Teilnehmer sich wieder einmal dazu Gratulieren, unter freiem Himmel überlebt zu haben :D
Sandra & Christian